"Denn ich bin mir sicher viele Entwickler sind schon so Abhängig von den Entwicklern + Universitäten, das sie gar nicht wissen (können) wie man Spiele entwickelt die auf mehreren Systemen/Plattformen laufen."
Nee.
1. was haben Universitäten damit zu tun? (Wenn man heute irgendwo Kontakt mit Unix/Linux und OpenGL bekommt, dann an Unis - aber das hängt sicher von der Uni ab, vllt gibts da auch Microsoft/DX-only Unis, kA - aber es ist garnicht Aufgabe von Unis, einem das Entwickeln für n Plattformen beizubringen - sowas sollte man sich, wenn man studiert hat, schon selbst aneignen können.)
2. Gibt es kaum noch Spiele, die nur auf einer Plattform laufen - Mac-Ports sind nicht soo selten und Ports auf Konsolen sogar verdammt häufig.
@Phoronix: Die wollen sich nur nicht eingestehen, dass ihr ganzer Hype doch nur Bullshit war, trotz ihrer eindeutigen Beweise. Selbst wenn Valve mal ne Art internen Steam-Client für Linux hatte, war das vielleicht nur nen Prototyp (der eh nicht funktioniert hat).
"Valve würde wohl kaum Steam outsourcen."
Weiß nicht - so nen Port von jemanden, der Ahnung davon hat, machen zu lassen wäre sicher sinnvoller als selbst irgendwas zurechtzufrickeln, was nachher nicht läuft. Entwicklung von closed Source Software für Linux ist nicht unbedingt trivial, dank vieler Unterschiedlicher Distributionen, Sound-Systemen usw...
Andererseits haben haben die mit David "Zoid" Kirsch schon jemanden mit Erfahrung in dem Bereich an Board.
Also ich würde, sofern Steam Linux-Titel anbietet oder Titel die mit Wine, laufen. Schon nutzen. Ich nutze es aktuell gerne in Verbindung mit Cedega. Es hat den Vorteil oder sagen wir hatte, das einige Titel ohne Probleme laufen, da der Steam-Kopierschutz mit Wine/Cedega läuft.
Man muss sie nicht extra kaufen sondern kann einfach den Key bei Steam aktivieren. Auch lies sich Unreal-Tournament 3 via Steam installieren und nahezu hervorragend Spielen. Aber ich bin auch kein Freund von Steam weil die aktuellen Linux-Nachteile (manchmal geht es nach einem Update nicht mehr bis jemand Wine/Cedega gefixt hat) für einen End-Kunden nicht Tragbar sind.
Ich hätte es mir auch gewünscht, da die Linux-User so endlich gezählt werden können. Mit Wine, zählen sie fast immer zu Windows. Dennoch, eine Spiele-Plattform bleibt Linux wohl nur mit Wine. Denn seien wir mal ehrlich. Selbst wenn alle Wine-Freunde erkannt wären, wäre es den großen Entwicklern wohl immer noch zu wenige Spieler. Somit zählt für mich nur der Punkt: Was läuft unter Linux? Und da sind mit wine einige mehr Titel Möglich. Native gibt es zwar auch immer wieder "nette" Spiele, dennoch sind die oft sehr alt und laufen auch mit wine.
Das die UT3-Engine nicht mehr portiert wurde und man z.B. bei Starcraft2 keine Rücksicht auf Wine nimmt, finde ich da viel schlimmer. Dennoch ist es auch ein Zeichen der Zeit. Denn ich bin mir sicher viele Entwickler sind schon so Abhängig von den Entwicklern + Universitäten, das sie gar nicht wissen (können) wie man Spiele entwickelt die auf mehreren Systemen/Plattformen laufen.